
Die Luftaufnahme zeigt das Gelände, auf dem das Agroforstmodell errichtet werden soll.

In Anlehnung an die topografische Beschaffenheit wird auf der Fläche ein Weg angelegt. Dieser
teilt das Gelände in zwei Bereiche und ermöglicht zugleich die Besichtigung des
Agroforstsytemes.

Entlang des Weges werden Bäume gepflanzt, die durch ihre Blüte, Früchte oder Herbstfärbungen
dem Besucher ein besonders ästhetisches Erlebnis vermitteln sollen.

Im südlichen Bereich des Agroforstsystems werden verschiedene Ahornsorten gepflanzt.
Diese Baumarten bieten neben hochwertigem Holz auch als Vogelnährhölzer und Nahrungsquelle für viele Insektenarten ökologische Vorteile.

Um zu überprüfen, welche Auswirkungen der Ackerbau auf das Wachstum und die Entwicklung der Bäume hat,
werden zwei Reihen mit Bäumen angelegt, zwischen den keinerlei Feldwirtschaft betrieben wird.

Im nördlichen Bereich, werden verschiedene Sorbusarten gepflanzt.
Diese Bäume bilden auch in Wäldern oft eine "Familie", sind jedoch in unserem Wald leider immer seltener zu finden.

Auch für die Sorbusarten wird ein "Vergleichswald" angelegt, damit man die Auswirkungen der Feldbewirtschaftung beurteilen kann.

Zur besseren Übersicht sind in dieser Abbildung nochmal die Bereiche gelb unterlegt, auf denen
Feldbau betrieben werden soll.